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Was sind Dialogmarketing und Direktmarketing?

Oftmals werden Dialog- und Direktmarketing entweder synonym verwendet oder Dialogmarketing wird als Teilbereich des Direktmarketings betrachtet. Doch was stimmt wirklich? Wir wollen uns Differenzen und Berührungspunkte nun genauer ansehen, um festzustellen, ob nicht doch beide Begriffe sinngleich sind.
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Erste Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Bevor wir Dialog- und Direktmarketing einander gegenüberstellen, führen wir noch die relativ einfache Unterscheidung zwischen klassischem Marketing und Dialog- bzw. Direktmarketing durch. Sie unterscheiden sich unter anderem im Ziel: während das klassische Marketing darauf abzielt, sich selbst und seine Produkte auf dem Markt zu positionieren und damit im Gedächtnis zu bleiben, will man beim Direktmarketing Kunden dazu bringen, Handlungen zu setzen und zum Beispiel die Dienstleistung eines Unternehmens in Anspruch zu nehmen. Der Streuverlust ist beim klassischen Marketing größer: es wird ein großes Publikum angesprochen, während beim Dialog- und Direktmarketing Interessenten individuell angesprochen werden, zum Beispiel via E-Mail, Telefon oder persönlich. 

Kurz erklärt: Dialogmarketing

Dialogmarketing lässt sich einfach definieren: dazu zählt alles, womit ein Dialog mit einem Kunden begonnen wird. Ein klassisches Beispiel ist eine Zufriedenheitsumfrage, nachdem ein Kunde ein Produkt gekauft hat. Beim Dialogmarketing wird mit einer Adressdatenbank und einer ausgefeilten Zielgruppen-Strategie gearbeitet. Für den Kunden gibt es ständig die Möglichkeit einer Rückmeldung, also eines Dialogs. Häufig wird Dialogmarketing mit Newslettern gleichgesetzt, was jedoch etwas zu kurz greift. Wenn der Newsletter aber individualisiert wird, beispielsweise mit einer persönlichen Anrede und individuellen Angeboten, dann kann er durchaus als Beispiel für Online-Dialogmarketing aufgezählt werden.

Kurz erklärt: Direktmarketing

Beim Direktmarketing erfolgt eine direkte Ansprache des Kunden. Ob das nun in der Einkaufsstraße, im Supermarkt oder im Internet passiert, spielt grundsätzlich keine Rolle. Ein klassisches und bildliches Beispiel für analoges Direktmarketing ist die Ansprache eines Passanten auf einem Markt, wodurch der Verkäufer eines Marktstandes auf sich aufmerksam machen und in weiterer Folge den Kunden zum Kauf anregen möchte. Ebenfalls gehören Verkaufsanrufe oder persönliche Besuche vor Ort, ob in einem Betrieb oder einem privaten Haushalt, zum klassischen Direktmarketing. Hauptkriterium beim Direktmarketing ist jedenfalls eine individuelle Ansprache.

Fazit: Dialogmarketing? Oder doch Direktmarketing?

Kann uns ein kleiner Rückblick, wie und wann die beiden Begriffe entstanden sind, mehr Klarheit bringen? Die Bezeichnung „Direktmarketing“ entstand zuerst. Erst später, als sich vor allem das Internet als Werbe-Plattform etabliert hat, wurde zunehmend von Dialogmarketing gesprochen. Immerhin ermöglicht das Internet Unternehmen, in einen direkten Dialog mit ihren potenziellen Kunden zu treten. Der Grund, warum Dialog- und Direktmarketing oft synonym verwendet werden, ist nachvollziehbar: denn auch das Direktmarketing hat ein Response-Element – darunter versteht man die Möglichkeit, auf die jeweilige Marketingmaßnahme zu reagieren. Bei beiden liegt eine direkte und persönliche Ansprache des Kunden vor, was wohl die wichtigste Gemeinsamkeit ist. Dialogmarketing ersetzt immer häufiger den Begriff „Direktmarketing“, da er gezielter darauf hinweist, in einen direkten Kontakt und Dialog mit dem Kunden zu treten, was ja immerhin Ziel der Marketing-Maßnahmen ist. Man könnte Dialogmarketing auch als modernere Weiterentwicklung des bereits länger bestehenden Direktmarketings betrachten. Aus all diesen Gründen ist schwer festzulegen, ob tatsächlich handfeste Unterschiede existieren oder ob nicht doch beide Begriffe das gleiche meinen.

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